Squash WM: Men At Work – Squashcourts bekommen letzten Schliff

In nur 44 Tagen fällt der Startschuss zur 23. Squash-Team-Weltmeisterschaft der Herren in Paderborn. Während Rösner & Co. im Endspurt ihrer Vorbereitung liegen, sorgen gleichzeitig mehr als ein Dutzend Arbeiter dafür, dass optimale Spielbedingungen geschaffen werden. Eigens hierfür wurden gleich drei Firmen für die Optimierung der Squashcourts im Ahorn-Sportpark engagiert.
Der ortsansässige Gebäudeservice A.D.U. schafft die Basis. In akribischer Feinarbeit entfernt das Team von A.D.U. die sichtbaren Spuren des sportlichen Fleißes. Fest steht: Tausende von Squashballflecken zeugten über Jahre hinweg von großem sportlichem Engagement, schmeicheln aber nicht unbedingt der Ästhetik der Courts. Speziallösungen und Scheuerkraft sorgen nun in insgesamt sieben festen Courts, die für die WM genutzt werden, für die Auffrischung der Optik.
Auf dem Foto: Mitarbeiter der Firma A.D.U, Rudolf Kiamalis (ASB), Konrad Schwarze (Technik und Gebäudemanagement), Firmenchef Walecki mit Mitarbeitern und Norman Farthing (WM-Manager)
Zusätzlich sorgt das Paderborner Malerteam von Walecki für den letzten Anstrich. In schwindelerregender Höhe wird der Court bis zur Oberkante in strahlendes Weiß gehüllt. Bei dieser Gelegenheit wird das ca. 4 Meter hohe Gerüst zur Beseitigung kleinster Staubpartikel gleich mit genutzt. Grund dafür: Sämtliche Staubbeseitigung ist Prämisse für ein rutschfestes Spiel. Abschließend wurde ein Auftrag an eine Spezialfirma aus Bayern erteilt, die die Ausbesserungsarbeiten abrunden soll. ASB, Spezialist für Freizeitanlagenbau und Squashcourts, ist weltweit einer der führenden Unternehmen in Sachen Squashcourts und verantwortlich für den innovativen Glascourt, der für die WM als Hauptcourt genutzt wird. Keppner, Supervisor von ASB, erklärt die Arbeitsabläufe in den sieben festen Courts: „Die Frontwand des Courts wird von uns mit Sandpapier bearbeitet. Die besondere Körnung des Sandpapiers sorgt dafür, dass die Bälle den richtigen Gripp haben.“ Darüber hinaus sind Keppner und Kollege Kiamalis von ASB verantwortlich für die korrekte Ausrichtung des Tin-Boards, welches die untere Grenze der Spielfläche darstellt. Im Sinne des internationalen Reglements müssen die Tins von 48 cm auf 43 cm gesetzt werden. Die gesamten Renovierungsarbeiten werden voraussichtlich 14 Tage andauern.



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