Erfolgreiches Wochenende für die Spitzensquasher des Paderborner SC

Doppelerfolg für die beiden deutschen Spitzensquasher des Paderborner Squash Club. Während Norman Junge beim Hamburg Classic erfolgreich war, feierte Simon Rösner seinen bislang wertvollsten internationalen Titel mit dem Weltranglistensieg in Kuwait. Beim mit 15.000,- Dollar Turnier der Kategorie 3 siegte er erstmals und feierte seinen 5. PSA-Titel insgesamt.

Aber der Reihe nach. In Hamburg gingen den Start für den Paderborner Squash Club Norman Junge, Cederic Lenz und Philipp Kern beim gut besetzten Hamburg Classic. Philipp Kern unterlag dabei zum Auftakt knapp dem ehemaligen Nationalspieler Tim Weber in drei hartumkämpften Sätzen. Cederic Lenz hatte nach seinem Auftaktsieg gegen 2. Liga Spieler Jörg Funk im Viertelfinale das Nachsehen gegen den früheren Deutschen Meister Florian Pößl, der nach starken Leistungen auch Tim Weber schlug und ins Finale einziehen konnte. Norman Junge siegte sowohl im Achtel- und Viertelfinale souverän und zeigte auch beim 3 Satzsieg über den Südafrikaner Marc Rogers keine Schwächen. Im Endspiel besiegte er Florian Pößl glatt in drei Sätzen und feierte damit einen für ihn erfolgreichen Abschluss der laufenden Saison. Mit der Mitgliedschaft in der erweiterten Nationalmannschaft ist in der kommenden Saison und den damit nach der WM in Paderborn verbundenen Ziele zu rechnen.

Weite Reise für Simon Rösner. Für ihn ging es bis nach Kuwait City, um an den Jena International 2011 teilzunehmen. Aufgrund seiner Weltranglistenposition war er auf Position 3 gesetzt und hatte zum Auftakt den spielstarken Engländer Joey Lee in vier Sätzen mit Mühe und Kampf aufzuschalten. Im Viertelfinale besiegte er den malaysischen Spieler Azan glatt in drei Sätzen bevor er im Halbfinale Lokalmatador Abdullah Almezayen auf ihn wartete. Dieser hatte vorher u.a. den an Nr. 2 gesetzten Pakistani Farhan Mehboob ausgeschaltet. In den beiden bislang ausgetragenen Begegnungen gegen Almezayen hatte Simon Rösner jeweils verloren, diesmal konnte er den Spieß umdrehen und war mit 11:7, 11:9 und 11:4 erfolgreich und zog erstmals in ein PSA-Turnierfinale dieser Größenklasse ein. Dort traf er auf die Nr. 26 der Welt gleichzeitig an Nr. 1 gesetzt bei diesem Turnier, den Pakistani Aamir Atlas Khan. Beide Spieler kannten sich noch aus Jugendzeiten und im knapp 70minütigen Finale ging es dann auch Hin und Her, beim Spielstand von 2:2 gelang Simon Rösner im 5. Satz der hauchdünne Vorteil und er siegte überglücklich mit 11:9 knapp aber verdient. Lohn der Anstrengung ein entsprechender Pokal der Scheichs, verbunden mit dem Siegerscheck und der Gewissheit, einige Punkte in der Weltrangliste auf dem Weg in die Top 30 wieder gut gemacht zu haben. Nach einer kleinen Pause geht es für Simon Rösner dann mit den Australien Open in Melbourne weiter bevor dann der Höhepunkt des Jahres für ihn die Squash-Weltmeisterschaft in Paderborn mit Heimvorteil auf ihn wartet. Dort wird er als Nr. 1 der deutschen Nationalmannschaft versuchen Deutschland unter die Top 12 der Welt zu führen.



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