99:62 - Baskets siegen weiter
Paderborn (WV). Die Webmoebel Baskets haben ihre wieder entdeckte Heimstärke nicht im alten Jahr vergessen. In ihrer ersten Pro A-Partie anno 2011 erspielten sie sich einen lockeren 99:62 (48:32)-Erfolg gegen beinahe bemitleidenswerte Cuxhaven BasCats. Für den BBL-Absteiger war das der vierte Heimsieg in Folge.
Die Tatsache, dass Coach Thomas Glasauer auf den an leichten Achillessehnenproblemen laborierenden Benjamin Fumey verzichtete, war in diesen höchst einseitigen 40 Minuten locker zu verschmerzen. Allein im ersten Viertel, in dem beide Parteien Basketball auf überschaubarem Niveau ablieferten, war es den Gästen vergönnt, Sichtkontakt zu halten (22:16). Dann aber ging es ganz schnell. Und vor allem viel zu schnell für den Tabellenvorletzten. Angeführt vom erneut bestens aufgelegten Topscorer Martin Samarco (25 Punkte) und dem nicht minder überzeugenden Ben Spöler (13) lagen fix zehn (26:16/12.) und alsbald auch 20 Punkte zwischen dem BBL-Absteiger und dem Zweitliga-Vizemeister der Vorsaison (43:22/17.). Bei den Nordlichtern ging nix, bei den Paderbornern nahezu alles. Auch Kapitän Daniel Lieneke kehrte aus der Versenkung zurück und steuerte fünf Punkte zur 48:32-Führung zum Seitenwechsel bei. 1400 Fans in der Maspernhölle waren - mal wieder - vollauf begeistert.
Und blieben es. Die letzten Unklarheiten beseitigten die Baskets mit einem 12:0-Lauf zu Beginn des dritten Spielabschnitts. Vier mal drei hieß es da. Martin Samarco (2) und Draelon Burns versenkten drei Dreier; KeJuan Johnson schloss das Ganze mit einem Dreipunktspiel ab. Glasauer nutzte die Überlegenheit, um allen Spielern reichlich Einsatzzeit zu verschaffen und daher hatten am Ende alle Sieger mindestens 13:22 Minuten (Dominik Malinowski) an diesem Erfolgserlebnis mitgewirkt. So blieb dem ehemaligen Schlusslicht (wann war das nochmal?) allein der zweite Hunderter in Folge versagt. Lieneke ließ sich die große Chance mit der letzten Aktion des Spiels entgehen. Am glänzenden Gesamteindruck änderte aber auch dieser minimale Schönheitsfehler gar nichts. »Die Jungs haben heute verstanden, warum sie im Training so hart arbeiten. Diese Intensität konnte Cuxhaven in keinster Weise mitgehen. Wir haben sie einfach platt gemacht«, sagte der Coach.
Weiter geht's für die Webmoebel Baskets am nächsten Freitag und das wieder mit einem Heimspiel. Dann (21. Januar, 20 Uhr) gastieren die Girolive Ballers Osnabrück um ihren neuen Übungsleiter Thorsten Leibenath im Sportzentrum. Dann trifft Paderborns Ben Spöler auf seinen Zwillingsbruder Tom Spöler.
Webmoebel Baskets: Hampton (13), Burns (19), Lieneke (5), Johnson (19), Malinowski (4), Spöler (13), Lars Wendt (1), Ole Wendt, Samarco (25), Roemer
Westfalen-Blatt Artikel vom 15.01.2011
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